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Jugendverbände sind für Kinder und Jugendliche nicht nur Gelegenheit, mit Gleichgesinnten ihren Interessen nachzugehen. In Jugendverbänden haben sie die Möglichkeit, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. In den Jugendverbänden werden die Bedingungen einer gelebten Demokratie, wie beispielsweise Selbstorganisation und Freiwilligkeit, schon in vielen Bereichen umgesetzt. Kinder und junge Menschen erkennen daher schon früh: Demokratie ist kein abgeschlossener Zustand, Demokratie ist ein andauernder Prozess. Junge Menschen wollen und können mitbestimmen bei den Entscheidungen, die ihren Alltag betreffen. Wir engagieren uns für eine Ausweitung der Partizipationsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen, z.B. durch die Senkung des Wahlalters. Demokratie soll in ihrem Sinne nicht eine bloße Form der Regierung, sondern vielmehr eine Lebensform sein. Das heißt, sie darf sich nicht in der ritualisierten Stimmabgabe erschöpfen, sondern muss auch im Alltag erlebbar sein.
Zu einem demokratischen Miteinander gehören Vielfalt, Toleranz und der Schutz von Minderheiten. In vielfältigen Projekten und Netzwerken stellen wir uns gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung und setzen uns für die Gleichberechtigung von Migrant*innen ein.
Positionen Landesjugendring RLP:
Positionen Deutscher Bundesjugendring:
Für eine solidarische Gesellschaft, für eine lebendige Demokratie
am 16.12.2020 - 14:51 Uhr
Los ging es am 04. November mit einem Bühnenprogramm aus Ingelheim, das in Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal als Live-Stream gesendet wurde. Es waren prominente Gäste aus der Politik dabei und sind in Austausch mit Teilnehmenden in interaktiven Formaten gegangen. Der 05. November hielt ein Online-Workshop-Angebot für verschiedene Zielgruppen bereit. Am 06. November präsentierten sich die Partner*innen des Bündnisses in einem virtuellen Ausstellungsraum.
Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz war in den Formaten „Talk & Play – Auf ein Wort mit Anne Spiegel“ und beim Heißen Eck vertreten. Die Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz Anne Spiegel stellte sich in einer Kombination zwischen Talk & Play, zum einen Aktionen der Kinder- und Jugendarbeit und zum anderen brennenden Fragen zu unterschiedlichen Themen aus der Jugendverbandsarbeit. Jugendliche aus den Mitgliedsverbänden des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz brachten ihre wichtigsten Fragen vor, während auflockernde Aktionen, wie beispielsweise „Wer bin ich…?“ oder Stadt-Land-Süßigkeit vielfältig in den Austausch mit eingebaut werden.
Ein weiteres Format an dem der Landesjugendring mitwirkte war „Das Heiße Eck“. Der Demokratie-Talk mit Jugendlichen und den jugendpolitischen Sprecher*innen der Landtagsfraktionen. In einem bewährten Format stellten sich die Abgeordneten den Fragen der Moderator*innen und der Teilnehmer*innen des 15. Demokratie-Tages. „Karussell“, „Ping Pong“ oder „Geistesblitze“: die Politiker*innen erhielten in abwechslungsreichen Formaten die Gelegenheit, ihre Positionen und Haltungen rund um das Motto des Demokratie-Tags „Demokratie verteidigen – gemeinsam gegen Hass und Hetze“ und jugendpolitische Themen darzulegen.
am 25.10.2024 - 17:08 Uhr
Im Rahmen einer Fotoaktion konnten Besucher*innen des sogenannten „Markt der Möglichkeiten“ am Stand des LJR Fotos mit politischen Forderungen aus den Jugendverbänden machen, diese direkt ausdrucken und mitnehmen. Bei Schüler*innen und Jugendlichen kam die Fotoaktion besonders gut an, aber auch Politiker*innen und Erwachsene nahmen daran teil. Eine Auswahl der Fotos findet hier.
Neben dem Stand haben wir uns auch an der Organisation und der Durchführung des Talkformats „Heißes Eck“ beteiligt. Volker Steinberg, Vorsitzender des LJR, hat gemeinsam mit Sabrina Kleinhenz, Vorsitzende des Dachverbands der kommunalen Jugendvertretungen Rheinland-Pfalz, das „Heiße Eck“ moderiert. Teilgenommen haben die parlamentarischen Geschäftsführer der Landtagsfraktionen – Martin Haller (SPD), Thomas Barth (CDU), Carl-Bernhard von Heusinger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Philipp Fernis (FDP) – sowie Vetreter*innen des neugegründeten Landesjugendbeirats. In dem Talk konnten Landesjugendring und Landesjugendbeirat ihre politischen Forderungen darlegen und sich mit den Landtagsabgeordneten über wichtige jugendpolitische Themen austauschen. Auch das Publikum wurde durch Umfragen, die passend zu den jugendpolitischen Themen entwickelt wurden, aktiv eingebunden.
Insgesamt war der Demokratietag für uns ein voller Erfolg! Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!
am 05.09.2022 - 13:01 Uhr
- Datum: 29.09.2022
- Uhrzeit: 10.00 - 20.00 Uhr
- Ort: Weiterbildungszentrum (WBZ), kING und weitere Satelliten-Veranstaltungsorte in Rheinland-Pfalz
- Anmeldung: anmeldung.demokratietag-rlp.de
Das Programm richtet sich an Schüler*innen, Lehrkräfte, junge Menschen und Erwachsene, die sich in den Feldern Demokratiebildung/-pädagogik, Kinder- und Jugendbeteiligung sowie Erwachsenenbildung engagieren.
am 16.12.2020 - 12:11 Uhr
Der DBJR-Vorstand hat am 30.10.2020 die folgende Stellungnahme zur Überarbeitung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen:
Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie und ihre Überarbeitung haben eine große Bedeutung. Sie sollte nicht nur auf europäischer, sondern auch auf internationaler Ebene aufzeigen, wie eine wirtschaftlich, sozial und ökologisch erfolgreiche Transformation gelingen kann. Es ist zwingend notwendig, dass die Relevanz der Strategie gestärkt wird. Die politischen Aktivitäten zur Umsetzung müssen erhöht und besser ausgestattet werden, damit angemessen an Indikatoren und Maßnahmen gearbeitet werden kann. Die Nachhaltigkeitsstrategie sollte nicht nur einen Bericht liefern. Sie sollte einen Fahrplan festlegen. Dazu müssen die angegebenen Maßnahmen evaluiert und angepasst werden. Die Umsetzungsgeschwindigkeit der Vorhaben muss in dieser Hinsicht zwingend erhöht werden.
Im Folgenden wollen wir auf ausgewählte inhaltliche Aspekte der Überarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie, mit Blick auf die Sustainable Development Goals (SDG) eingehen.
Armut von Kindern und Jugendlichen in Deutschland wird von der Strategie im Kontext des SDG 1 in den Blick genommen. Erste Ansätze werden erwähnt – wie die Möglichkeit zusätzlicher Leistungen zur Deckung spezifischer Bildungs- und Teilhabebedarfe für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Als Schritte werden Verbesserungen des „Starke-Familien-Gesetz“, die Erhöhung und Neugestaltung des Kinderzuschlags sowie die Verbesserung der Leistungen für Bildung und Teilhabe aufgeführt. Diese Maßnahmen sollen Familien und Kinder stärken und entlasten. Wir vermissen in der Überarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie umfassende Pläne zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut. Es fehlen zugehörige Indikatoren. Die Einführung der Kindergrundsicherung wäre ein wichtiger Schritt, sie ist ein wichtiger Baustein dafür, Existenznöten und Chancenungleichheiten junger Menschen entgegenzuwirken – wie im SDG 10 vorgesehen – und ein gutes Aufwachsen frei von ökonomischer und sozialer Benachteiligung zu ermöglichen.
Mit Blick auf die Coronapandemie, machen erste Studien bereits deutlich, dass junge Menschen überproportional stark von den ökonomischen und sozialen Konsequenzen der Krise betroffen sind. Bestehende Probleme wie hohe Jugendarbeitslosigkeit, Jugendarmut, die Sorge vor den Folgen des Klimawandels, Zukunftsängste aber auch fehlende Freiräume für junge Menschen erzeugen einen immensen Druck. Folgen davon sind Depressionen oder andere psychische Erkrankungen. Aus diesem Grund müssen Aspekte der psychischen Gesundheit eine größere Rolle im Bereich des SDG 3 spielen. 50.000 junge Menschen haben an der Erstellung der EU Youth Goals mitgearbeitet. Jugendziel #5 beschäftigt sich explizit mit den Forderungen zu psychischer Gesundheit. Als DBJR haben wir an den Youth Goals entscheidend mitgewirkt und schließen uns den dort formulierten Forderungen an: Es müssen Maßnahmen getroffen werden, welche Resilienz bei jungen Menschen stärken und perspektivisch die gesellschaftlichen Stigmata auflösen. Probleme mit der psychischen Gesundheit dürfen zu keinen Nachteilen in Schule, Ausbildung, Studium oder Beruf nach sich ziehen. Auch sollte ein inklusivere Zugänge zu therapeutischen Einrichtungen müssen in der Nachhaltigkeitsstrategie berücksichtigt werden.
Im Kontext des SDG 4 sehen wir es positiv, dass außerschulische Bildung einen Platz in der Strategie einnimmt. An der Weiterentwicklung sollten junge Menschen beteiligt werden, insbesondere mit Blick auf den Prozess zu Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Jugendverbände können hier die richtigen Ansprechpartner sein. Wir fordern eine dauerhafte Absicherung und strukturelle Förderung außerschulischer und nicht-formaler Bildungsangebote sowie die Stärkung von Freiräumen für Kinder und Jugendliche als unverzweckte Orte. Zudem braucht die Nachhaltigkeitsstrategie einen Indikator, der mit Blick auf BNE deutlich die Entwicklungen und die Arbeit im außerschulischen/non-formalen Bereich abbildet.
Digitale Kompetenzen werden immer wichtiger. Aus diesem Grund müssen alle Geschlechter gleichermaßen im Umgang mit digitalen Tools geschult werden. Aktuell ist im Bereich Digitalisierung jedoch ein „digital gender gap“ zu identifizieren: Frauen erreichen im Vergleich zu Männern einen geringeren Digitalisierungsgrad. Echte Gleichberechtigung und Gleichstellung findet auf allen Ebenen statt, weshalb die Gleichstellung der Geschlechter auch im Bereich der Digitalisierung gewährleistet werden muss. Wir schlagen die Einführung eines Indikators zum Digitalisierungsgrad der unterschiedlichen Geschlechter vor, der Kenntnisse, Wissen und Zugänge zu digitalen Möglichkeiten misst.
Im Kontext des SDG 8 sollte die prekäre Beschäftigung, von der junge Menschen überproportional betroffen sind, in den Fokus gerückt werden. Während die Folgen der Banken- und Finanzkrise für die Beschäftigung von jungen Menschen in vielen Ländern immer noch nicht überwunden sind, schlägt nun zusätzlich die Corona-Pandemie mit voller Wucht zu und hat insbesondere schwerwiegende Folgen für junge Menschen auf der Suche nach einem qualitativ hochwertigen Arbeits- oder Ausbildungsplatz. Um diesen Folgen zu begegnen, setzen wir uns für verbindliche, europaweite Mindeststandards in der Ausbildung, einer Verbesserung der europaweiten Mobilität und eine Stärkung von Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit ein, wie etwa den Ausbau der EU Jugendgarantie.
Mit dem SDG-Unterziel 8.6 hat die Staatengemeinschaft versprochen, bis zum Jahr 2020 den Anteil junger Menschen substanziell zu reduzieren, die keine Schule besuchen, keiner Arbeit nachgehen und sich nicht in beruflicher Ausbildung befinden (NEET). Dieses Ziel wurde verfehlt. Auch in Deutschland bleibt der Anteil unbefriedigend hoch; insbesondere der Unterschied zwischen Männern (7,3 %) und Frauen (15,2 %) bleibt erschreckend hoch. Eine Senkung des NEET-Anteils sowie eine Anpassung der Rate zwischen Männern und Frauen in Deutschland, sollten in die Nachhaltigkeitsstrategie mit aufgenommen werden und trotz Auslaufen des Unterziels 8.6 einen hohen Stellenwert bekommen.
Die Einhaltung von Menschenrechten sowie Arbeits- und Umweltstandards muss entlang der gesamten Lieferkette gewährleistet werden – von der Rohstoffgewinnung bis zur Endfertigung. Unternehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haften. Wir erachten ein Lieferkettengesetz als einen zentralen Baustein für Nachhaltige Entwicklung mit positiven Entwicklung auf viele Bereiche der 2030 Agenda, insbesondere auf die SDGs 12, 8, 13, 14 und 15.
Wir begrüßen die Ausführungen zum SDG 9 und zur Mobilität als wichtigem Faktor, um gute und barrierearme Voraussetzungen für soziale Teilhabe zu schaffen. Insbesondere Kinder und Jugendliche haben ein hohes Mobilitätsbedürfnis. In der Nachhaltigkeitsstrategie fehlen Ideen und Indikatoren für eine jugendgerechte Mobilität. Mobilität ist ein Schlüssel für Bildung, ermöglicht Erfahrungen und Zugänge zu neuem Wissen und die stellt die Anfahrt zu verschiedensten Räumen der Teilhabe sicher. Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) und Bahnverkehr dürfen nicht nach rein wirtschaftlichen Interessen gesteuert werden – soziale und ökologische Aspekte müssen Vorrang haben.
Die planetaren Grenzen dürfen nicht noch weiter überschritten werden, weshalb stärkere Anstrengungen bei der Erreichung der SDG 13, 14 und 15 notwendig sind. Die Ziele der Bundesregierung für die Reduktion des CO2-Ausstoßes leisten keinen ausreichenden Beitrag zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muss deutlich verstärkt werden, um den notwendigen Ausstieg aus den fossilen Energieträgern zu realisieren und diese Energieträger zu substituieren. Eine generationengerechte Energiepolitik schafft Anreize, um den Ausbau regenerativer Energieanlagen stärker zu fördern. Erforderlich ist eine Energieversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien.
In Bezug auf das SDG 16 setzen wir uns dafür ein, dass die Kinderrechte und damit auch die Beteiligungsrechte von jungen Menschen in Deutschland stärker umgesetzt werden. Die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz ist daher zwingend notwendig. Politische Teilhabe bildet eines der Unterziele des SDG 16. Mit Blick auf die Jugendstrategie der Bundesregierung, die ebenso ressortübergreifend gedacht wird, nimmt die Nachhaltigkeitsstrategie so gut wie keinen Bezug auf Jugendbeteiligung. Nicht nur im Bereich Bildung nachhaltige Entwicklung sind junge Menschen zu beteiligen, sondern hinsichtlich der UN-Kinderrechtskonvention in allen Bereichen, die sie betreffen. Hierbei müssen strukturelle Rahmenbedingungen geschaffen und Qualitätskriterien für gute Jugendbeteiligung eingehalten werden.
Zur kompletten Umsetzung des SDG 16 fehlt weiterhin ein klarer Fokus auf den Beitrag junger Menschen zu Friedensprozessen und Konfliktlösung. Die inklusive Teilhabe junger Menschen an Friedensverhandlungen muss verbessert werden, weil sie zur Nachhaltigkeit und Legitimität von Friedensabkommen beiträgt. Der Beitrag junger Menschen und Jugendorganisationen zur Konfliktprävention muss gewürdigt und besser finanziert werden sowie in die überarbeitete Nachhaltigkeitsstrategie aufgenommen werden.
In Bezug auf das SDG 17 erneuern wir als DBJR unsere Forderung, die tatsächlichen Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe auf mindestens 0,7 Prozent des deutschen Bruttonationaleinkommens zu erhöhen. Dies ist aus unserer Sicht nicht nur dringend notwendig, sondern auch für deutlich vor 2030 erreichbar.
Beschlossen vom DBJR-Vorstand am 30.10.2020
Quelle: Deutscher Bundesjugendring
am 06.07.2023 - 12:38 Uhr
Informationen und Voraussetzungen unter: https://www.kulturpass.de/ueber-den-kulturpass
Quelle: Servicestelle Jugendstrategie
am 03.04.2023 - 08:33 Uhr
Das Bundesverfassungsgericht hat befunden, dass politische Stiftungen per Gesetz von der Förderung ausgeschlossen werden können, wenn der Schutz der Verfassung es erfordert. Der Deutsche Bundestag ist nun in der Pflicht, eine rechtssichere Handhabe verfassungsfeindlicher politischer Stiftungen anhand klarer Kriterien zu gewährleisten, damit antidemokratische Akteur*innen nicht durch staatliche Förderung unterstützt werden.
Darum appelliert der Bundesjugendring mit Dringlichkeit an den Deutschen Bundestag, den vom Bundesverfassungsgericht aufgezeigten Gestaltungsspielraum zu nutzen. Es muss zeitnah und entschlossen rechtliche Klarheit geschaffen werden, damit alle politischen Stiftungen, die staatliche Förderung in Anspruch nehmen, fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung verankert sind.
Der Bundesjugendring und seine Mitgliedsorganisationen leisten mit ihren zahlreichen Bildungsangeboten und ihrem Selbstverständnis als Werkstätten der Demokratie einen wesentlichen Beitrag, um junge Menschen in Engagement und in zivilgesellschaftliche Verantwortung im Sinne einer pluralistischen, demokratischen und deliberativen Gesellschaft zu bringen.
Quelle: Deutscher Bundesjugendring (abgerufen am 06.03.2023)
am 12.02.2025 - 14:32 Uhr
Durch die Gegenüberstellung soll erörtert werden, inwiefern die demokratischen Parteien in ihren Wahlprogrammen auf die Belange und Interessen junger Menschen eingehen.
Weitere Informationen unter: Die Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2025 aus jugendpolitischer Perspektive
am 16.12.2020 - 10:09 Uhr
Filme machen in Corona-Zeiten: das ist eine Herausforderung – und zugleich eine Chance. Denn groß ist derzeit der Wunsch, sich visuell mitzuteilen. Für medien-aktive Menschen der „Generation 50plus" sowie für Familien und generationenübergreifende Teams bietet der Deutsche Generationenfilmpreis eine Bühne. Ganz gleich, ob für das Erstlingswerk, einen lustigen Smartphone-Clip oder ein langfristig angelegtes Filmprojekt. Auf die besten Beiträge warten Preise des Bundesfamilienministeriums im Gesamtwert von 8.000 Euro. Der Einsendeschluss ist der 15. Januar 2021, die Teilnahmebedingungen gibt es auf www.deutscher-generationenfilmpreis.de.
Der Veranstalter des Wettbewerbs – das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) – möchte auf dem Festival zeigen, was die Menschen bewegt. Dazu gehört auch, welche freudigen oder traurigen Erlebnisse sie während der letzten Monate hatten. Im Fokus des Wettbewerbs ist jedoch nicht nur die Corona-Zeit. Eingereicht werden können Filme, die seit 2019 entstanden sind. Das Thema ist freigestellt, der Beitrag kann sich aber auch auf das Jahresthema „Über Arbeit" beziehen.
Mit einem zusätzlichen Team-Award spricht der Wettbewerb Familien ebenso an wie Projekte, um das Filmemachen zu entdecken und weiterzuentwickeln – ob bei Unternehmungen, im Stadtteil oder im Kulturzentrum. „Soweit es die Umstände zulassen, möchten wir den Dialog zwischen den Generationen auch in dieser Zeit weiter stärken. Corona darf nicht spalten. Selbst Medien zu machen, kann Menschen verbinden. Das braucht Kreativität und neue Arbeitsformen", so der Leiter des Filmpreises Jan Schmolling.
Der Bundeswettbewerb bietet seit 1998 ein einzigartiges kulturelles Forum. Dabei stehen Teamwork unterschiedlicher Generationen, gegenseitiger Respekt und Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt.
Weitere Informationen zum Wettbewerb: hier.
am 12.09.2023 - 14:20 Uhr
Gesucht werden bis dahin beim Praxispreis innovative Praxisangebote zum Thema „Ökologische Nachhaltigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe“, die zeigen, wie sich die Einrichtungen selbst ökologisch nachhaltig ausrichten (z. B. beim Energiesparen oder bei verändertem Konsumverhalten) und/oder welche pädagogischen Angebote sie zum Thema haben.
Mit der Ausschreibung des Praxispreises 2024 werden alle Akteur*innen in der Kinder- und Jugendhilfe angesprochen. In den Handlungsfeldern Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, erzieherischer Kinder- und Jugendschutz, Förderung der Erziehung in der Familie (Frühe Hilfen, Familienbildung, Erziehungs- und Trennungsberatung), Kindertagesbetreuung, Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige werden verschiedenste pädagogische Angebote zum Thema ökologische Nachhaltigkeit entwickelt. Diese nehmen deren unterschiedlichen Themenkomplexe in den Blick, die sich nicht nur auf Deutschland beziehen, sondern auch auf die globalen Auswirkungen der Klimakrise (u. a. die sich verstärkenden Fluchtbewegungen aus dem Globalen Süden).
Außer dem Praxispreis sind auch der Medienpreis (nur für Journalist*innen) und der Theorie- und Wissenschaftspreis ohne Themenbindung ausgeschrieben. Die Ausschreibung zu allen drei Kategorien des Hermine-Albers-Preises findet ihr unter: www.agj.de/fileadmin/files/jugendhilfepreis/DJHP2024/230306layout2_faltblatt_djhp_2024_final.pdf.
Pro Kategorie können ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro und ein Anerkennungsbetrag von 1.000 Euro vergeben werden. Stifter des Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreises sind die Obersten Jugend- und Familienbehörden der Länder.
Bewerbungen sind bis zum 10. Oktober 2023 online möglich unter www.agj.de/djhp/bewerbungsformular.html.