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am 05.09.2022 - 12:43 Uhr

Mitgestaltung statt Angst und Frust, öffentliches Engagement für die eigenen Ziele statt Wegducken hinterm Lagerfeuer? Bleibende Zeichen setzen und dem eigenen sozialen und ökologischen Auftrag gerecht werden? Wie kommen wir als Gruppen und als Einzelne dahin?

Dieses Jahr bringen fast alle aus dem Urlaub ihr persönliches Andenken an die Klimakrise mit. Hitzewellen, ausgetrocknete Flussbetten oder Seen, Wasserrationierungen und viel mehr. Verschärft wird das Bild einer Welt in multiplen Krisen durch die Folgen des russischen Angriffskrieges: Extreme Steigerung der Getreidepreise mit der Zunahme des Hungers an vielen Orten in der Welt und der sich verschärfenden Energiekrise mit den für viele Verbraucher*innen schwierig zu tragenden Energiepreisen.

Die steigenden (Temperatur-) Kurven sind Kurven zunehmender Unsicherheiten. Jugendverbände beziehen Position und haben keine Angst anzuecken. Das ist jetzt notwendiger denn je. Doch wie werden Gruppen zu Akteur*innen der Transformation? Welche Ideen und Angebote helfen hier?

Auch wenn wir als Menschen und (Jugend-) Gruppen selber möglichst wenig und immer weniger Treibhausgase emittieren – bis zur eigenen Treibhausgasneutralität, die als Ziel beschlossen werden sollte - so darf dieser Blick auf unseren ökologischen Fußabdruck uns nicht daran hindern, wirksamere Klimapolitik zu fordern und uns selber laut und strategisch geschickt dafür einzusetzen. Ja, auch Menschen, die Treibhausgase emittieren dürfen und sollen sich für Klimaschutz einsetzen! Denn zu oft führt der Blick auf und die Beschäftigung mit dem ökologisch-sozialen Fußabdruck dazu, Nachhaltigkeit (wieder) in den Privatbereich abzuschieben oder politisches Engagement zu verhindern mit dem Gedanken „Ich tu doch schon so viel“. Die Wurzeln des ökologischen Fußabdrucks finden sich auch deswegen in den Strategieabteilungen fossiler Konzerne. Die Beschäftigung mit dem Fußabdruck führt kaum oder gar nicht dazu, dass die Strukturen in der Gesellschaft sich hin zu mehr Nachhaltigkeit verändern. Stattdessen sorgt sie dafür, dass Menschen mit ernsthaftem Interesse an Nachhaltigkeit im privaten KleinKlein beschäftigt werden und sich nicht an Prozessen beteiligen, die Gesellschaftsstrukturen verändern. Entscheidungen, die für das Erreichen der Klimaziele und das nachhaltigere Leben vieler relevant sind, werden so weiter von Menschen getroffen, die kein Interesse daran haben, Strukturen so signifikant zu verändern wie es nötig wäre.

Was ist also zu tun? Das UNESCO Programm „Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen (BNE2030)“ fordert, Bildung neu und politischer zu denken. Die erste Zielgruppe von BNE2030 sind: Entscheidungsträger*innen in Politik und Wirtschaft sowie Leiter*innen von Organisationen und Institutionen, erst dann kommen Eltern, Bildungsmultiplikator*innen, Jugendliche und Gemeinschaften.

Das neue UNESCO-Programm sagt: „BNE in Aktion ist grundsätzlich Bürger*in-sein in Aktion“ (4.7) und macht so deutlich, dass das Verständnis von „transformativem Handeln der Einzelnen“ in der BNE keinesfalls nur auf Konsum begrenzt ist, sondern sich auf gesellschaftliches Engagement beziehen muss. BNE muss sich auf die tieferen strukturellen Ursachen einer nicht nachhaltigen Entwicklung konzentrieren.“ (4.8) „BNE muss in Zukunft die Lernenden dazu ermutigen, Werte zu erkunden, die eine Alternative zu Konsumgesellschaften bieten könnten, wie etwa Suffizienz, Fairness und Solidarität. BNE muss auch die nicht nachhaltigen Produktions- und Konsummuster der gegenwärtigen Wirtschaftsstrukturen direkter beeinflussen. Es gilt, Menschen dazu zu ermächtigen, sich unmittelbar an politischen Prozessen und Entscheidungen zu beteiligen.“ (4.10)

Menschen müssen also durch BNE nicht lernen, wie sie nachhaltiger konsumieren, sondern wie sie sich politisch in ihrem Umfeld einbringen können. Abschließend wird zu den notwendigen Rahmenbedingungen unter anderem ein Whole Institution Approach gefordert.

(Jugend-) Gruppen gehen vom Fußabdruck weg hin zum Engagement mit dem Handabdruck.

Das Engagement mit dem Handabdruck verändert bleibend Strukturen für mehr Nachhaltigkeit und dies auf immer höheren Ebenen. Es lässt sich nicht mit einfachen Lösungen abspeisen (z.B. Müll trennen), sondern strebt nach ambitionierten Lösungen: Das Müllfreie Lager oder die E-Mobile Dienstwagenflotte mit Strom vom Kirchendach.

Nicht mehr die einmalige Aktion „Klimaaktionstag“, sondern bleibend veränderte Strukturen helfen uns als Jugendgruppen und als Gesellschaft Nachhaltigkeit tatsächlich zu verankern. ÖPNV als Standard für Mobilität, Ökostrom in Kirche und Jugendhaus, Beschlüsse zu Treibhausgasneutralität sind hier erste Schritte. Engagement mit dem Handabdruck denkt politisch-strategisch: Welches sind wirklich nachhaltige Ziele – Ambitionen steigern -, wer ist da verantwortlich und mit wem – strategische Allianzen - kann ich hier in Gesprächen und bei öffentlichen Aktionen/Briefen etc. am meisten erreichen? Klimapolitisch aktive Jugendgruppen üben Engagement im realen politischen Raum, im Gespräch mit Abgeordneten und Bürgermeister*innen, mit Leiter*innen von Organisationen wie den Stadtwerken… Es gibt viel zu tun! 

Anregungen auf: www.handprint.de und www.handabdruck.eu 

Vier Schlussfolgerungen können wir für unsere weitere Arbeit ziehen:

  1. Wandel: Bei vielen Menschen ist in der Corona-Krise die Sehnsucht nach mehr Sicherheit gestiegen. Mehr Sicherheit wird es jedoch nur durch grundlegenden Wandel geben. Daher ist es auch eine Aufgabe von Bildung und Jugendengagement, neue Bilder einer besseren Zukunft und vor allem Gestaltungsmöglichkeiten für den Weg dorthin zu erarbeiten und aufzuzeigen.
  2. Leiden: Gerade Jugendliche leiden persönlich und existentiell an den sichtbaren und noch stärker kommenden Folgen der Klimakrise. Dieses Leiden gilt es ernst zu nehmen und in Antrieb für gesellschaftliches Engagement umzuwandeln. Denn nicht bei denen, die die Krise wahrnehmen, liegt etwas im Argen, sondern bei denen, die sie verursachen, und denen, die ihre Verantwortung nicht zum raschen und entschiedenen Abmildern der Klimakrise nutzen.
  3. Empowerment: Damit unsere Bildungsarbeit politisch bildet und wirksam zu einer nachhaltigen Entwicklung beiträgt, lernen Jugendliche, wie sie bestmöglich Entscheidungsträger:innen kontaktieren und überzeugen. Entscheidungsträger*innen sind so immer direkte oder indirekte Zielgruppe unseres Engagements.
  4. Aktion: Zum Mitgestalten dieses Wandels brauchen Lernende Wissen über Zusammenhänge, aber auch praktische Fähigkeiten für politisches Handeln. Diese lernen sie am besten in realen politischen Situationen. Wer mit sich mit seiner Gruppe für ein Anliegen eingesetzt hat, erfährt: Motivation kommt aus der Aktion heraus.

Du willst mehr über transformative Bildung erfahren und den Einsatz ausprobieren? Komm zu den Strategietagen: Transformation gestalten lernen... - Strategietage für Bildungs- und Nachhaltigkeitsakteur:innen. Vom 16.09, 16:30h bis 18.09.2022, 13h im Haus Wasserburg, Vallendar bei Koblenz. Info & Anmeldung:  https://www.germanwatch.org/de/87255

Autor*innen: Frieda Meckel, Stefan Rostock, BNE-Team Germanwatch e.V.

Theoretische Hintergründe und praktische Anwendungsideen zu transformativer Bildung rund um den Hand Print: www.handprint.de

Der Germanwatch BNE-Newsletter: https://www.germanwatch.org/de/newsletter-anmeldung-transformation-gestalten-lernen

UNESCO BNE2030: https://www.unesco.de/bildung/bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/unesco-programm-bne-2030

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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Alle Verträge über den Verkauf und die Lieferung von Waren, die mit dem Kunden abgeschlossen werden, kommen ausschließlich zu den nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen zustande. Abweichende oder zusätzliche Allgemeine Geschäftsbedingungen der Kunden werden nicht anerkannt.

  1. Vertragsgegenstand

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) gelten für den Verkauf und die Abwicklung im Online-Shop des Landesjugendring Rheinland-Pfalz (LJR RLP). Abweichende Bedingungen des Vertragspartners verpflichten uns auch dann nicht, wenn wir Ihnen nicht nochmals nach Eingang bei uns ausdrücklich widersprechen. Betreiber des Online-Shops ist der Landesjugendring Rheinland-Pfalz, Raimundistraße 2, 55118 Mainz, eingetragen im Vereinsregister Amtsgericht Mainz, Nr. VR 2060, StNr.: 26-675-01277

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  - Porto je Sendung bis 2 kg - 3,80 Euro
  - Porto je Sendung bis 5 kg - 4,95 Euro
  - Porto je Sendung bis 5,5 kg - 5,95 Euro
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Höhere Bestellmengen bitte persönlich beim Landesjugendring Rheinland-Pfalz anfragen.

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Folgen des Widerrufs:

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht. Anderenfalls tragen wir die Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

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am 05.09.2022 - 10:57 Uhr

Die Aktion Mensch hat eine Kurzbroschüre zum Thema Inklusion in der Jugendarbeit mit dem Titel "Auftrag Inklusion - Perspektiven für eine neue Offenheit in der Kinder- und Jugendarbeit" zusammengestellt. Neben einer Analyse der aktuellen Situation der Jugendarbeit in Hinblick auf Inklusion, bietet die Broschüre auch konkrete Handlungsempfehlungen zur praktischen Umsetzung und eigener Standortbestimmung auf dem Weg zu einer inklusiven Kinder- und Jugendarbeit. Die Broschüre kann kostenlos heruntergeladen werden.

Das Handbuch präsentiert die Ergebnisse der Fachtagung, bei der über 170 Fachleute aus Forschung und Praxis ihre Erfahrungen mit inklusiven Konzepten in der außerschulischen Bildungsarbeit eingebracht und diskutiert haben.

Die besondere Herausforderung liegen auf der Hand: Kinder- und Jugendarbeit ist ein Handlungsfeld in ständiger Bewegung. Schon die Maxime der Freiwilligkeit in der Teilnahme fordert dazu heraus, die eigenen Angebote immer wieder neu an den aktuellen Anliegen von Kindern und Jugendlichen auszurichten. So ist Kinder- und Jugendarbeit routiniert darin, ihre Konzepte zu reflektieren und Methoden weiterzuentwickeln.

Der „Auftrag Inklusion“ bedeutet für die Kinder- und Jugendarbeit, noch intensiver darüber nachzudenken, wie eine volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabemöglichkeit für alle Kinder und Jugendlichen an ihren Angeboten und in ihren Strukturen erreicht werden kann. Eine prinzipielle Offenheit für alle jungen Menschen fällt Kinder- und Jugendarbeit nicht schwer. Diese ist ein Grundverständnis ihres Seins, das von Vielfalt schon immer geprägt ist. Das betrifft ihre Inhalte und Organisationsformen, ihre Trägerstrukturen und ihre Arbeitsebenen, ihre ehrenamtlich wie beruflich Aktiven und natürlich die vielen in ihr beteiligten jungen Menschen. Gerade diese Vielfalt ist auf ihrer Suche nach inklusiven Gestaltungsprinzipien eine der großen Stärken und auch ein der großen Herausforderungen.

  • Inhaltliche Grundlagen in Form von Gesprächen und Vorträgen über Inklusion
  • Eine Standortbestimmung von Kinder- und Jugendarbeit im Kontext von Inklusion in Form von Grundlagen, Fakten und inklusiven Gestaltungsprinzipien
  • Einen Inklusions-Check mit Beispielen aus der Praxis

Im Tagungshandbuch ist geprägt von vielen sehr gelungene Beispiele und Ideen, die Perspektiven für eine neue Offenheit aufzeigen und umsetzen. Sie vermitteln die Vielfalt, die Möglichkeiten, die Kreativität und die Fachlichkeit bei der Umsetzung des „Auftrag Inklusion“ in der Kinder- und Jugendarbeit. Neben diesen kommen auch Experten und Praktiker zu Wort und es gibt eine ausführliche Linkliste zum Thema.

Download:
https://www.aktion-mensch.de/inklusion/bildung/impulse/inklusion-material/auftrag-inklusion

Quelle: jugend.rlp vom 28.07.2022

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am 01.12.2021 - 09:37 Uhr

Kinder und Jugendliche sollen nach der Corona-Pandemie schnell wieder Versäumtes aufholen und nachholen können. Deshalb hat die Bundesregierung das Aktionsprogramm "Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" in Höhe von zwei Milliarden Euro für die Jahre 2021 und 2022 beschlossen.

Über die Maßnahmen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hinaus stellt der Bund den Ländern 70 Millionen Euro zur Verfügung, um 2021 und 2022 zusätzliche Kinder- und Jugendfreizeiten, außerschulische Jugendarbeit und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe umzusetzen. Die Länder erhalten die zusätzlichen Mittel über eine Änderung des Finanzausgleichsgesetzes, die im Juli 2021 in Kraft getreten ist. Dazu wurden Bund-Länder-Vereinbarungen abgeschlossen. Die Länder wollen die Mittel beispielsweise für günstige Ferien- und Wochenendfreizeiten, Angebote auf pädagogisch betreuten Spielplätzen, Bewegungsprogramme auf Sportplätzen, den internationalen Jugendaustausch und vieles mehr einsetzen.

Die Länder setzen die Mittel seit den Sommerferien 2021 ein. Weitere Informationen sind über die Länder erhältlich.

Mehr Informationen zum Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ finden sich im Internetauftritt des Bundesministeriums.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 29.11.2021

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am 20.07.2018 - 12:16 Uhr

Im Projekt „Gute Jugendpolitik“ stehen weiterhin die Modellkommunen, politische Gespräche und dieses Jahr besonders die Aktion #AllePolitikIstJugendpolitik zur ressortübergreifenden Jugendpolitik im Mittelpunkt.

Modellkommunen

Bad Dürkheim: Im Mai hat das Jugendkomitee Bad Dürkheim seine neuen Sprecher*innen gewählt. Die Treffen finden immer noch regelmäßig alle 3-4 Wochen statt, dazwischen wird in Arbeitsgruppen gearbeitet. Aktuell ist die Stadt Bad Dürkheim mit der Umsetzung des Calisthenics Parks (Körpereigengewicht-Park), der vom Jugendkomitee initiiert wurde, beschäftigt. Weitere Projekte sind die Einrichtung eines Grillplatzes, der nächste Jugendkongress und die Kommunalwahl 2019.

Bad Kreuznach: In Bad Kreuznach begleitet der Landesjugendring Vertreter*innen der Jugendarbeit bei einer Strategieentwicklung zur Zukunft der Jugendarbeit in der Stadt Bad Kreuznach.

Politische Gespräche

Der Landesjugendring führt regelmäßig Gespräche mit der Ministerpräsidentin, Minister*innen und Mitgliedern des Landtags Rheinland-Pfalz, insbesondere den jugendpolitischen Sprecher*innen von CDU, SPD, FDP und Grünen. Dabei geht es um diverse jugendpolitische Themen von „Wahlalter 16“ bis zu Förderbedingungen der Jugendverbände – das Thema eigenständige Jugendarbeit ist dabei immer zentral.

#AllePolitikIstJugendpolitik

Im Juni hat sich die Projektgruppe zu der Aktion #AllePolitikIstJugendpolitik das erste Mal in Bad Dürkheim getroffen. Aktuell befindet sich die Gruppe in der Konzeptionierungsphase. Das Projekt wird von medien.rlp medienpädagogisch begleitet.

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am 30.03.2022 - 14:02 Uhr

Zum 36. Mal führt die Landeszentrale für politische Bildung gemeinsam mit dem Landtag Rheinland-Pfalz den Schüler- und Jugendwettbewerb durch. Das Ziel ist es wieder, möglichst viele junge Menschen zu motivieren, sich mit politischen Themen auseinander zu setzen – nach dem Motto „Mitgedacht- mitgemacht!“.

Die Themen:

Glückwunsch zum Jubiläum! 75 Jahre Rheinland-Pfalz

Gegründet kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, hat das Land Rheinland-Pfalz eine bewegte Geschichte hinter sich, die gefeiert werden will.
Das Land feiert seinen 75. Geburtstag – und das ist Grund genug, nicht nur zurück, sondern auch in die Zukunft zu blicken.

Zwischen Lockdown und Restart – Leben und Lernen in einer digitalen Welt
Lange war „online“ immer bloß die Alternative. Bis plötzlich mit dem Ausbruch der Pandemie Vieles kaum mehr anders möglich war:
Vom Buchen von Zeitfenstern im Freibad über die virtuelle Weihnachtsfeier bis hin zum Unterricht, der von heute auf morgen nur noch digital stattfand. Mit so vielen Präsentationen, Plattformen und Passwörtern waren wir noch nie konfrontiert.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass nicht alle in unserer Gesellschaft über den gleichen Zugang zu den notwendigen Ressourcen verfügen.

Die Flut wird Narben hinterlassen
Die Flutkatastrophe, die auch Teile von Rheinland-Pfalz in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 schwer getroffen hat, ist eine der schwersten Naturkatastrophen Deutschlands seit vielen Jahrzehnten. Es sind viele Opfer zu beklagen, es herrscht Trauer und die materiellen Schäden sind sehr hoch. Die Welle der Solidarität nach den schrecklichen Ereignissen belegt aber auch, dass wir als Gesellschaft Verantwortung zeigen und Kraft haben.

Der Einsendeschluss ist der 08.04.2022. Weitere Infos findet Ihr hier: https://www.politische-bildung.rlp.de/veranstaltungen/schueler-und-jugendwettbewerb

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am 03.04.2023 - 08:21 Uhr

Die Broschüre "Unverpixelter Hass" untersucht die dunklen Seiten von Gaming. So setzt sich die Broschüre mit Themen wie Repräsentation in den Gaming-Communitys oder Rassismus im E-Sport auseinander.

Zum Download geht es unter https://tinyurl.com/ye2byvrw.

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Hier könnt ihr euch zur Jugendsammelwoche anmelden.

Wenn ihr euch angemeldet habt, schicken wir euch zwei Wochen vor Sammlungsbeginn die Sammelunterlagen per Post zu.

 

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am 30.03.2022 - 13:57 Uhr

Katharina Binz, Ministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz diskutiert mit dem Verein „Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz und der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, wie sich die rechtliche und gesellschaftliche Situation im Hinblick auf Diskriminierungsfreiheit und Akzeptanz gesellschaftlicher Vielfalt in Rheinland-Pfalz über die Jahrzehnte verändert hat und was zu tun bleibt.

Welche Gruppen standen in welchen Zeiträumen im Fokus von Diskriminierung und Ausgrenzung und wie hat sich die gesellschaftliche Akzeptanz von Vielfalt verändert?

Wie sahen die entsprechenden gesellschaftlichen Diskurse darüber aus und welche Organisationen und Institutionen versuchten mit welchem Erfolg, Vielfaltsakzeptanz zu steigern und die Situation der von Diskriminierung betroffenen Gruppen und Personen zu verbessern?

Welche Instrumente und Gesetze entwickelte das Land zum Diskriminierungsschutz und welche Anlaufstellen wurden geschaffen – welche müssen noch geschaffen werden?

Podiumsgäste:

Katharina Binz (Ministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz)

Torsten Jäger und Joachim Schulte

(Verein „Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz)

Heike Fritzsche (Antidiskriminierungsstelle des Bundes)

Anmeldung:

Bis zum 1. April 2022 bitte auf der Homepage über:

https://www.politische-bildung.rlp.de/veranstaltungen/ oder https://s.rlp.de/hDB21

oder über die Mailadresse anmeldung@politische-bildung-rlp.de

Die Veranstaltung ist barrierefrei, mit Gebärdendolmetschung.

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am 06.07.2023 - 12:27 Uhr

In welchem Alter dürfen Jugendliche eigentlich ihren Personenstand ändern? Dürfen Lehrkräfte oder Gruppenleitungen trans Schüler*innen mit gewählten Vornamen ansprechen, auch wenn diese nirgendwo offiziell stehen? Wie geht es eigentlichen lesbischen, schwulen, bi, trans und inter* Jugendlichen im Sportverein?

Diesen und weiteren Fragen geht der Fachtag der Landesfachstelle Hessen „Queere Jugendarbeit" nach. Er findet am 14. Juli 2023 von 10:00 bis 15:30 Uhr in der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main statt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Anmeldungen unter Angabe eines Workshops sind bis zum 10. Juli 2023 möglich.

 

Im Juli 2018 hat die Landesfachstelle „Queere Jugendarbeit“ Hessen im Hessischen Jugendring ihre Arbeit begonnen. Die Landesfachstelle hat den Auftrag die Jugendarbeit in Hessen für das Themenfeld sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu sensibilisieren, zu qualifizieren und bei der Entwicklung von Angeboten für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und queere Jugendliche zu unterstützen.

 

Landesfachstelle Hessen „Queere Jugendarbeit“
Bleichstraße 11
65183 Wiesbaden

 

Ansprechpartnerin:
Laura Seyfang
Fon: 0611 98873508
Mobil: 0157 50129886
Mail: info@queere-jugendarbeit.de

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